Benefizkonzert der Rieser Musikschule

 

Daran knüpfte das am Schulschluss mit  Lehrkräften spontan verstärkte Streicherorchester mit Engelbert Humperdincks "Hänsel und Gretel" an, in einer Suite der bekannten Lieder. Es erklangen bekannte Melodien von "Suse, liebe Suse", dem "Männlein im Walde", dem "kleinen Sandmann" oder dem "herrlichen Schlösschen" Sie ließen die Märchenhandlung vorüberziehen bis zum Schlusslied "Die Hexerei ist nun vorbei". Zuvor erklang noch die "Arlesienne-Suite", bei der man den französischen Romantiker Georges Bizet von einer anderen Seite als von "Carmen" erleben konnte.

Alina Schwarz bot in sehr gefühlsbetontem Spiel der "Harfenetüde" von Frederic Chopin und Ludwig Burger, der mit extremem Temperament und großartiger Fingerfertigkeit eine bemerkenswerte Interpretation der äußerst schwierigen "Revolutionsetüde" von Frederic Chopin vollbrachte. Sein Bruder Michael, auch von Roth am Klavier unterrichtet, erwies sich als ein  vielseitiger, vorzüglicher Musiker. An seinem bei Wladimir Dederer erlernten Knopfakkordeon trug er mit großem musikalischen Gespür die Variationen von Alexander Surkow über ein russisches Lied vor, ein weiteres herausragendes Ergebnis erfolgreichen Unterrichts an der Rieser Musikschule.

Endgültig Abschied von seinen Ensembles und herangezogenen Solisten nahm Thorsten Roth mit zwei südamerikanischen Liedern, "Imposible", einem Lied ersehnter Liebe und dem temperamentvollen Tanzlied "Escondido".

Sigi Atzmon vom Freundeskreis der Synagoge dankte für das Konzert und für die am Schluss eingelegten Spenden, und das Publikum applaudierte kräftig zum Dank für die wunderbare Musik. (emy)

   

Aktuelles  

Bücherlesung Taxi am Shabbat

Eine Reise zu den letzten Juden Osteuropas

Die Synagoge Hainsfarth ist der Ort, an dem nicht nur an die toten Opfer der Naziherrschaft erinnert werden soll, sondern auch an die, die die schreckliche Bedrohung überstanden haben. In diesem Sinne reisten nach mehr als 75 Jahren nach Beginn des Holocaust die zwei Journalisten Eva Gruberová und Helmut Zeller an Orte, die vor dem Zweiten Weltkrieg Zentren des osteuropäischen Judentums waren.

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Holocaust-Gedenktag 2018

Auschwitz hat mir das Leben gerettet
Wie wichtig Zeitzeugen für das Ver-ständnis der deutschen Geschichte sind, zeigte die Holocaust-Gedenkfeier des Freundeskreises Synagoge Hainsfarth in der Stadtbibliothek Nördlingen, wo OB Hermann Faul und Sigi Atzmon Natan Grossmann begrüßten. Sein Schicksal diente als Grundlage für den Dokumentarfilm "Linie 41" und für die Gespräche bei seinem Besuch als Zeitzeuge. Seine Suche nach der Vergangenheit wurde 2015 von Regisseurin Tanja Cummings und dem Kameramann Marek Iwicki dokumentiert.

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Gastspiel LöpSingers

Neues Chorsingen
Es sind nicht mehr nur die alten Meis-ter der Chormusik, die Sängerinnen und Sänger in die Chöre locken, son-dern neben Gospels vor allem auch Songs aus den Charts der letzten Jahr-zehnte, zum Beispiel Sting's "Fields of Gold" und Adele's "Rolling little deep", oder Hubert von Goiserns "Weit, weit weg". Das konnte man beim jüngsten Chorkonzert der "LöpSingers" in der ehemaligen Syna-goge Hainsfarth erleben.

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Bücherverbrennung 1933

Holt die Bücher aus dem Feuer!

Es waren nicht nur Bücher von jüdi-schen Schriftstellern, die am 10. Mai 1933 von den Nationalsozialisten auf Scheiterhaufen verbrannt wurden. Alle der damaligen Schergen, die Zweifel an den Zielen der Nazis unter Hitler äußerten oder dem vom Rassismus bestimmte Menschenbild widersprachen, wurden verfemt und ihre Bücher verboten. An sie wird alljährlich am Tag der Bücherverbrennung gedacht. In der Synagoge Hainsfarth kamen zwölf betroffene Schriftsteller zu Wort, durch die Lesung von ansässigen Bürgern, eingeleitet durch die "Feuersprüche" der damaligen Schergen.

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Erinnerung für die Zukunft

 

 Erinnerung für die Zukunft

In der Nacht vom 9. November 1938 ließen die Nationalsozialisten ihrem Hass auf die Juden freie Bahn. In dieser „Reichspogromnacht“, die "von oben" gesteuert wurde, wurden die Menschenrechte und die Menschen-würde im wahrsten Sinne des Wortes mit Füßen getreten. Mehr als 1300 Synagogen und Kultureinrichtungen wurden zerstört, Geschäfte und Woh-nungen geplündert und mehr als 25.000 Juden verhaftet, gefoltert und ermordet. Johlende und jubelnde Zeu-gen begleiteten die Vorgänge, andere nahmen sie schweigend und gleichgültig hin. Niemand hat seinen Unmut öffentlich zum Ausdruck gebracht.

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© Freundeskreis der ehemaligen Synagoge Hainsfarth Webseite erstelllt von Ernst Mayer