Ehemalige Synagoge Hainsfarth
   

Der Freundeskreis Synagoge Hainsfarth e.V.  wurde 1994 gegründet. Sein Hauptzweck ist die Wiederherstellung und der Erhalt der ehemaligen Synagoge. Er soll aber auch die Synagoge mit Leben erfüllen und darauf achten, daß die Nutzung der Synagoge dem Gedanken der Toleranz zwischen den Menschen dient.

Jahresprogramm 2019 im PDF-Format zum Herunterladen (Download)

 

   
  Verleihung des
  Rieser Kulturpreises
  2016 im Schloss
  Oettingen
   

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Dienstag, 14. September 2021, um 19.00 Uhr in der ehemaligen Synagoge Hainsfarth

 

JEWISH CHAMBER ORCHESTRA MUNICH

 

VIKTOR ULLMANN (1898-1944) Die Weise von Liebe und Tod des Cornets Christoph Rilke (1944) Melodram für Ensemble und Erzähler

ERWIN SCHULHOFF (1894-1942) Suite für Kammerorchester (1921) VALENTIN MIROW, Sprecher DANIEL GROSSMANN, Dirigent

Liebe Mitglieder, Freunde und Förderer der ehem. Synagoge Hainsfarth,

es ist soweit, der Freundeskreis der Synagoge Hainsfarth öffnet - unter CoronaHygienebestimmungen G3 (geimpft, genesen, getestet / 24 Std alter negativer Schnelltest oder PCR 48 Std.) wieder seine Tore. Als ein besonderes Ereignis können wir zum zweiten Mal nach 2019 die Mitglieder des JEWISH CHAMBER ORCHESTRA MUNICH und seinen künstlerischen Leiter Daniel Grossmann auf ihrer ‘Synagogentournee’ durch Bayern in Hainsfarth begrüßen. Sie bringen jüdische Musik an verschiedenen Orten jüdischer Kultur zum Erklingen: in aktiven oder ehemaligen Synagogen, an Begegnungsstätten und Erinnerungsorten.

, Hierzu laden wir Sie herzlich ein

Eintritt: € 20.- Kartenvorverkauf: Bücher Lehmann, Nördlingen Tourist Information Oettingen

Wir freuen uns, gemeinsam mit unseren Kooperationspartnern, Sie nach einer langen Pause zu diesem besonderen Ereignis begrüßen zu dürfen.

S.-G. Atzmon Vorsitzende Freundeskreis Synagoge Hainsfarth e.V

   

Aktuelles  

Feier zur Pogromnacht

Domkapitular Wolfgang Hörl (Diözese Eichsstätt) spricht zur  . . .

Reichspogromnacht
Mit der berühmten „Air“ von Johann Sebastian Bach eröffnete das Schulorchester des Albrecht-Ernst-Gymnasiums die Gedenkfeier zur Reichspogromnacht in der ehemaligen Synagoge Hainsfarth. Es war der 9.11.1938, als die Hetzjagd gegen die Juden mit der Zerstörung vieler Synagogen, mit Verhaftungen und Morden begann. Angesichts der aktuellen antisemitischen Vorfälle forderte Hainsfarths Bürgermeister Klaus Engelhardt bei seiner Begrüßung dazu auf, im Bekanntenkreis, an der Arbeitsstelle oder am Stammtisch gegen antijüdische Hetze Stellung zu beziehen.

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Der Stolperstein

Sich den Mächtigen nicht gebeugt zu haben, verdient einen “Stolperstein“.

„Ich weiß eigentlich nicht richtig, was mein Vater gemacht hat. Vielleicht finde ich das einmal heraus. Und wenn es schlimmer war, als ich gedacht hatte, dann wäre ich vielleicht bereit, die Wahrheit ein bisschen zu verändern“. „Schlimmer wäre es, wenn der Vater mitgearbeitet hätte, Konzentrationslager einzurichten – oder Juden in besetzten Ländern zu ermorden.“

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Israel, 71 Jahre von den Nachbarn bedroht

   Bild: Sadra Simovich wird von Sigi Atzmon in der Synagoge Hainsfarth begrüßt.

Der Besuch der Generalkonsulin Israels, Sandra Simovich, diene der Unterstützung des gemeinsamen Dialogs zwischen Israel und Deutschland. So begründete Sigi Atzmon, die 1. Vorsitzende des Freundeskreises der Synagoge Hainsfarth die Einladung an die Leiterin der diplomatischen Vertretung Israels für die süddeutschen Bundesländer. Sandra Simovich wies in ihrer Vorstellung darauf hin, dass sie bereits in den Jahren 2014 bis 2016 in der israelischen Botschaft in Berlin als Beraterin arbeitete und deshalb über Deutschland Bescheid wisse. Sie freue sich über ihre vor einem halben Jahr in München begonnene Aufgabe. Israels Stellung innerhalb seiner Nachbarn sei geprägt davon, dass es der einzige demokratische Staat im Nahen Osten sei.

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Jewish Chamber Orchestra Munich

Emotionen aus der Zerrissenheit der Seele

Gustav Mahler ist den Musikliebhabern als Komponist großartiger Sinfonien bekannt. Dass er aber daneben, vor allem in seinen jungen Jahren, ein reichhaltiges Werk an Liedern geschaffen hat, ist bei dem Konzert des Jewish Chamber Orchesters Munich in der ehemaligen Synagoge Hainsfarth offenbar geworden. Er schuf mit seinen Lied-Kompositionen nicht nur eine feinfühlige Musik, sondern gleichzeitig auch vielfarbige Gemälde, in denen sich Text und Töne in anschauliche Bilder verwandelten und die Zuhörer in die „Traumwelt“ Mahlers versetzten.

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Schonzeit vorbei

Schonzeit vorüber

Buchvorstellung Juna Grossmann
Ralf Lehmann, Juna Grossmann, Sigi Atzmon

Ist das eine Entgleisung oder ein gut gemeinter Ratschlag, wenn jemand zum Thema Antisemitismus in einer Diskussion sagt, er lehne das Tragen einer Kippa in der Öffentlichkeit  genauso wie das anderer sichtbarer religiöser Zeichen ab? Wäre dann alles gut, wenn die Juden Kippa und Davidstern ablegten? Wenn sie sich vor den Antisemitisten verstecken würden? Sind sie also selbst schuld, dass sie Hassmails in den sozialen Netzen und offene Anfeindungen empfangen? Diese Fragen bewegten auch die Autorin selbst und sie beträfen auch andere Gruppen in der Bevölkerung, die solchem grundlosen Hass ausgesetzt seien. Sie habe sich allerdings auch schon mit dem Koffer packen befasst, - Flucht aus der aufgeklärten demokratischen Gesellschaft!


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